Kurz: Im Jahr 2026 kostet Strom in Deutschland im Durchschnitt rund 37 Cent pro kWh – günstiger als im Jahr 2025. Der Grundversorgungstarif ist der teuerste (~42 ct); beim Wechsel in einen Neukundentarif (~40–44 ct - wait, let me translate accurately: ~24 ct) spart ein Haushalt 200 bis 400 Euro pro Jahr. Correction for exact translation: Im Jahr 2026 kostet Strom in Deutschland im Durchschnitt etwa 37 Cent pro kWh – günstiger als 2025. Der Grundversorgungstarif ist am teuersten (~42 ct); beim Wechsel zu einem Neukundentarif (~24 ct) spart ein Haushalt 200 bis 400 Euro pro Jahr.
Deutschland gehört zu den Ländern mit dem teuersten Strom weltweit. Nach dem Höchststand in den Jahren 2022–2023 sind die Preise deutlich gesunken: Im Jahr 2026 liegt der Durchschnittspreis für Haushalte bei etwa 37 Cent pro kWh (laut BDEW) gegenüber ~39 Cent im Jahr 2025. Dabei ist der Unterschied zwischen den Tarifen enorm – und man kann dabei sparen.
Der Anstieg der Strompreise ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter ein höherer Stromverbrauch, steigende Großhandelspreise und höhere CO₂-Abgaben.
Der Hauptvorteil liegt in den Tarifunterschieden. Im Basistarif (Grundversorgung) Strom kostet etwa 42 bis 43 Cent pro kWh, während nach Tarifen für Neukunden (Neukundentarife) – von 23–25 Cent. Der Unterschied ist fast das Zweifache, weshalb ein Anbieterwechsel (Stromversorger wechseln) ist so günstig wie nie zuvor – einen günstigen Stromtarif finden Das geht in wenigen Minuten.
Wie viel Strom verbraucht ein Durchschnittshaushalt?
In Deutschland verbrauchen zwei Personen in einem Mehrfamilienhaus im Durchschnitt 2000 Kilowattstunden Strom im Jahr, und in einem Einfamilienhaus 3000 Kilowattstunden. Bei einem Durchschnittspreis für 2026 von ca. 37 Cent pro Kilowattstunde sind das ungefähr 740 und 1110 Euro im Jahr. Aber wenn man vom Grundversorgungstarif auf einen Neukundentarif (~24 Cent) wechselt, kosten dieselben Mengen etwa 480 und 720 Euro — Ersparnis von 250 bis 350 Euro pro Jahr durch Anbieterwechsel.
Außerdem erhöht sich der Stromverbrauch erheblich, wenn im Haus ein Durchlauferhitzer für Warmwasser, eine Elektroheizung oder eine Fußbodenheizung verwendet wird.
- Mit elektrischem Wasserkocher
- Ohne elektrischen Warmwasserbereiter
Quelle: Stromspiegel 2023
Durchschnittliche Stromkosten im Jahr 2026 (geschätzt):
| Haushalt | Jahresverbrauch | Basistarif (~42 ct) | Für Neukunden (~24 ct) |
|---|---|---|---|
| 1 Person | ~1500 kWh | ~630 € | ~360 € |
| 2 Personen | ~2500 kWh | ~1050 € | ~600 € |
| 3 Personen | ~3500 kWh | ~1470 € | ~840 € |
| 4 Personen | ~4250 kWh | ~1785 € | ~1020 € |
Wie schließt man einen Stromvertrag mit einem Stromanbieter in Deutschland ab?
Der Umzug in eine neue Wohnung kann erheblich belasten und erfordert die Erledigung zahlreicher bürokratischer Abläufe. Die gute Nachricht ist, dass Sie keinesfalls ohne Versorgungsleistungen wie Strom, Wasser und Heizung bleiben werden. Wenn Sie nicht selbst einen Vertrag abschließen, geschieht dies automatisch zum Grundtarif des städtischen Versorgungsunternehmens. Die schlechte Nachricht ist, dass die Kosten für diesen Tarif höher sein können als der Durchschnitt in Ihrer Stadt.
Wir empfehlen, den Vertrag mit dem Stromversorger selbst abzuschließen und dabei den günstigsten Tarif mithilfe bekannter Vergleichsportale wie auszuwählen. CHECK24. So können Sie jährlich 200 bis 600 Euro sparen.
Kann man den Stromanbieter wechseln?
Natürlich! Und wir empfehlen, von Zeit zu Zeit die Preise und Tarife zu überprüfen, da Firmen oft bessere Konditionen für Neukunden anbieten.
Wie läuft der Anbieterwechsel ab?
1. Bereiten Sie die erforderlichen Daten vor und legen Sie die Fristen fest.
Wenn Sie die letzte Strom- oder Gasrechnung zur Hand haben, können Sie Ihren Jahresverbrauch ermitteln; das sind wichtige Daten bei der Auswahl eines neuen Anbieters. Auf der Rechnung ist auch der nächstmögliche Kündigungstermin Ihres aktuellen Vertrags angegeben. Wenn Ihr Vertrag noch länger als drei Monate läuft, sollten Sie die Suche nach einem neuen Energieversorger verschieben. Die Angebote auf dem Markt ändern sich ständig und es kommen immer wieder neue, interessante Angebote hinzu.
Wenn Sie gerade erst umgezogen sind oder Ihren Tarif noch nie gewechselt haben, haben Sie höchstwahrscheinlich den Grundversorgertarif Ihres regionalen Grundversorgers. Sie können den Vertrag jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen kündigen.
Sie finden den Verbrauch in Ihren Gas- oder Stromrechnungen. Wenn Sie keine Daten für ein ganzes Jahr haben, rechnen Sie auf Basis der durchschnittlichen Monatswerte. Im Falle von Gas ist zu berücksichtigen, dass der Gasverbrauch über das Jahr hinweg ungleichmäßig verteilt ist. Außerdem müssen Sie berücksichtigen, wenn Sie eine Elektroheizung haben, dass der Verbrauch in den kalten Monaten deutlich höher ist.
Wenn Sie Ihren Verbrauch nicht kennen, wählen Sie Standardwerte, die von Online-Tarifrechnern auf Vergleichsportalen vorgeschlagen werden. Diese basieren auf der Anzahl der Personen, die Strom verbrauchen, und der Größe der Wohnung.
2. Wählen Sie einen neuen Tarif.
Worauf Sie achten sollten:
— je genauer Sie Ihren durchschnittlichen Jahresverbrauch bestimmt haben, desto vorteilhafteren Tarif können Sie wählen.
Meistens besteht ein Tarif aus:
— des Grundpreises für die Wartung von N Euro pro Monat
der Kosten des tatsächlich verbrauchten Stroms (Arbeitspreis) in Cent pro Kilowattstunde.
Je nach Verbrauchsprofil kann ein Tarif mit einer niedrigen Grundgebühr, aber teuren Kilowattstunden vorteilhaft sein oder umgekehrt.
Machen Sie nach Ihrer Wahl einen Screenshot von den Tarifeckdaten, insbesondere den Bedingungen für die Bonusgutschrift. Vergleichen Sie diesen Screenshot später mit der Auftragsbestätigung. Dieses Foto kann bei eventuellen Unstimmigkeiten mit dem neuen Anbieter hilfreich sein.
3. Schließen Sie einen neuen Vertrag ab und kündigen Sie den alten Vertrag.
Nachdem Sie sich für einen Tarif entschieden haben, können Sie einen neuen Vertrag direkt mit dem Anbieter oder über ein Vergleichsportal abschließen. In jedem Fall kündigt Ihr neuer Anbieter Ihren bisherigen Vertrag für Sie, wenn Sie ihm eine entsprechende Vollmacht erteilen.
Achtung: Sie müssen den alten Vertrag selbst kündigen, wenn für die Kündigung des alten Vertrags kaum noch Zeit bleibt! Wenn die Kündigungsfrist bald ablauft und eine automatische Vertragsverlängerung stattfindet, müssen Sie ihn selbst kündigen.
Dies gilt auch für Sonderkündigungsfälle, zum Beispiel aufgrund einer Preiserhöhung durch den aktuellen Anbieter. Verlassen Sie sich in Sonderfällen nicht auf den neuen Anbieter und kündigen Sie den Vertrag selbst. Teilen Sie dem neuen Anbieter unbedingt mit, dass Sie die Kündigung bereits an den alten Anbieter geschickt haben. Oft lässt sich im Bestellformular des neuen Anbieters ein entsprechender Vermerk ankreuzen, zum Beispiel: «Ich habe meinen alten Vertrag selbst gekündigt.».
Ein neuer Strom- oder Gasvertrag gilt als abgeschlossen, sobald Ihnen der neue Lieferant den unterzeichneten Vertrag mit dem voraussichtlichen Beginndatum zusendet. Sie sollten die Preise und Vertragsbedingungen mit den Angaben im Antrag vergleichen.
Der vorherige Anbieter schickt Ihnen die endgültige Abrechnung. Dafür hat er 6 Wochen nach Vertragsende Zeit.
4. Bitte beachten Sie das Widerrufsrecht.
Wenn Sie einen Vertrag online abgeschlossen haben, haben Sie das Recht, ohne Angabe von Gründen von dem Vertrag zurückzutreten.
Dies betrifft nicht nur Online-Verträge, sondern schließt auch Verträge ein, die Sie am Telefon oder schriftlich abschließen.
Sie können Ihre Einwilligung innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Belehrung über die Widerrufsbelehrung widerrufen. In der Regel ist dies der Tag des Vertragsschlusses, da Sie zusammen mit der Auftragsbestätigung auch die Belehrung über Ihr Widerrufsrecht sowie ein Widerrufsformular erhalten. Wenn Sie den Vertrag jedoch in den Geschäftsräumen des Anbieters geschlossen haben, haben Sie kein Widerrufsrecht.
5. Übermitteln Sie den Zählerstand
Nehmen Sie am Tag des Wechsels die Zählerstandsmeldung vor. Um Missverständnisse zu vermeiden, informieren Sie den regionalen Netzbetreiber, den alten sowie den neuen Strom- oder Gasanbieter über den Zählerstand.
Planen Sie die nächste Lieferantenschicht.
Sie sollten das nächste mögliche Kündigungsdatum oder den Zeitpunkt, zu dem Sie erneut einen Preisvergleich durchführen möchten, in Ihrem Kalender eintragen, um keine Fristen zu verpassen.
Häufige Fragen zu den Strompreisen in Deutschland
Wie viel kostet Strom in Deutschland im Jahr 2026?
Im Durchschnitt etwa 37 Cent pro kWh (laut BDEW). Der Grundversorger-Tarif ist teurer (~42 Cent) und für Neukunden ab 23–25 Cent.
Wie viel bezahlt die Familie jährlich für Strom?
Ungefähr von 360 Euro (1 Person, günstiger Tarif) bis 1800 Euro (4 Personen, Basistarif). Der genaue Betrag hängt vom Verbrauch und Tarif ab.
Kann man den Stromanbieter wechseln?
Ja. Der Wechsel ist kostenlos, der Strom wird keine Minute abgestellt — der neue Anbieter übernimmt die Formalitäten. Fristen, Kündigung des Vertrags und Ihre Rechte bei einer Preiserhöhung stehen ausführlich auf der Seite wie man den Stromanbieter wechselt.
Wie lange dauert ein Stromanbieterwechsel?
Normalerweise 2 bis 6 Wochen. Bei Online-Verträgen gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.
Was ist die Grundversorgung und warum ist sie teuer?
Das ist der Grundversorgertarif des lokalen Anbieters. Er ist der teuerste; der Wechsel zu einem Markttarif spart Hunderte von Euros pro Jahr.
Und was ist mit den Gas- und Heizkosten?
Nebenkosten sollte man zusammen vergleichen: s. Gaspreise in Deutschland und Gasheizung in Deutschland.
Überspannung hat die Elektronik zerstört: Zahlt dafür jemand?
Überspannung im Netz nach einem Gewitter oder einer Störung zerstört auf einen Schlag alles, was in der Steckdose steckt: Kühlschrank, Router, Fernseher, die Elektronik der Heizung. Dabei sind zwei Fälle zu unterscheiden. Ein direkter Blitzeinschlag in den Hausrat ist in der Hausratversicherung ein Standardrisiko. Die Folgen einer Überspannung dagegen stecken in den meisten Tarifen in einem eigenen Zusatzbaustein – steht er nicht im Vertrag, zahlt der Versicherer für die verbrannten Geräte nicht.
Ob dieser Baustein in Ihrer Police steht, prüft man besser vor dem nächsten Gewitter als danach. Was genau die Hausratversicherung abdeckt und was sie kostet, steht auf einer eigenen Seite.
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