Bei der Registrierung eines Unternehmens in Deutschland steht man vor einer Frage, die sich auf das Budget für die kommenden Jahrzehnte auswirken wird: Welche Krankenversicherung sollte man wählen – privat (PKV) oder gesetzlich (GKV)?
Anders als Angestellte, die ab einem Jahresgehalt von 77.400 € (2026) in der GKV verbleiben müssen, können Unternehmer frei zwischen den beiden Systemen wählen. Und diese Wahl betrifft nicht nur das Geld. Es geht um Folgendes:
- Qualität der medizinischen Versorgung für die nächsten 30-40 Jahre
- Finanzielle Sicherheit für Ihre Familie
- Möglichkeiten zur Rückkehr (Spoiler: nach 55 Jahren nahezu unmöglich)
- Pensionskosten bei sinkendem Einkommen, aber gleichbleibenden Beiträgen
In diesem Leitfaden zeige ich Ihnen reale Berechnungen, räume mit Mythen auf und helfe Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Ihre spezifische Situation.
Schockierende Statistiken für 2026:
- 60 % der privaten Versicherungsunternehmen erhöhten die Prämien um 13% in der Mitte
- Der GKV-Beitrag erreichte sein Maximum 1261 €/Monat — ein Rekord in der Geschichte
- Rückkehr von PKV zu GKV nach 55 Jahren gelungen weniger als 2 % versicherte Unternehmer
PKV vs. GKV: Die wichtigsten Unterschiede im Jahr 2026
Kommen wir gleich zu den Fakten. Hier ist eine Tabelle, die Sie in keiner Broschüre von Versicherungsgesellschaften finden werden:
Vergleich der privaten und öffentlichen Versicherungssysteme in Deutschland 2026 für Unternehmer
| Parameter | GKV (Staat) | PKV (Privat) |
| Berechnung der Beiträge | 14,6 % + 2,9 % (bis zu 4,38 %) + 4,2 % (Pflege) = etwa 21,7 % des Einkommens | Fest Summe nach Alter, Gesundheitszustand und Versicherungsschutz |
| 2026 Minimum | 270 €/Monat (bei einem Bruttoeinkommen von 1318 €) | 250-450 €/Monat (abhängig vom Alter) |
| Maximal 2026 | 1261€/Monat (bei einem Bruttoeinkommen von 5812€+) | Unbegrenzt (vielleicht 300-2000€) |
| Familie | kostenlos (Ehefrau + Kinder) | Jede Person zahlt separat (ca. 150-250 €/Kind). |
| Erhöhung der Beiträge | etwa 3-5 % pro Jahr + Einkommenswachstum | etwa 2-3% pro Jahr (Durchschnitt) |
| Qualität | Standard (Wartezeit bis zu 6 Monate für einen Facharzttermin) | Premium (Buchung am selben Tag, freie Wahl) |
| Medikamente | Zuschlag 5-10 €, ohne Rezept | In der Regel 100% Rückerstattung |
| Stomatologie | Basis (Minimum für Implantate) | 70-100 % auf Implantate (gemäß Tarif) |
| Psychotherapie | Bis zu 300 Sitzungen (nach Genehmigung) | 20-50+ Sitzungen (je nach Tarif) |
| Zahlung | Mit Karte (Zahlung erfolgt direkt an den Kassen) | Erst zahlen, dann Rückerstattung erhalten. |
Schlüsselmitnahme: Der GKV ist einkommensabhängig, der PKV hingegen alters- und gesundheitszustandsabhängig zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung. Dieser grundlegende Unterschied bestimmt alles Weitere.
Wer profitiert von einer privaten Krankenversicherung (PKV)?
Eine private Krankenversicherung ist nicht für jeden geeignet. Wenn Sie jedoch diese Kriterien erfüllen, können Sie jährlich 3.000 bis 8000 € sparen:
Idealer Kandidat für PKV:
Alter: Bis zu 40-45 Jahre (Beiträge wachsen langsam)
Gesundheit: Ausgezeichnet (keine chronischen Krankheiten)
Familie: Einer von beiden, entweder der Ehepartner oder einer von ihnen, hat eine eigene Versicherung.
Einkommen: Durchgehend hoch (über 50.000 € pro Jahr)
Geschäft: Stabil (kein Risiko eines starken Einkommensrückgangs)
Pläne: Planen Sie, Ihr Einkommen in den nächsten 20 Jahren zu reduzieren?
Reale Einsparungen durch PKV (Beispiele für 2026)
- GKV: 1261 €/Monat (maximal)
- PKV: 680 €/Monat (gute Bewertung)
- Ersparnis: 581 €/Monat = 6972 €/Jahr
- GKV: 967 €/Monat (21,1 % von 4583 €/Monat)
- PKV: 650 €/Monat (Durchschnittsrate)
- Ersparnis: 317 €/Monat = 3804 €/Jahr
- GKV: 1261 €/Monat (maximal)
- PKV: 720 €/Monat (Premiumtarif)
- Ersparnis: 541 €/Monat = 6492 €/Jahr
Weitere Vorteile von PKV
Servicequalität:
- Termine bei Fachärzten können innerhalb von 1-7 Tagen vereinbart werden (im Gegensatz zu 2-6 Monaten bei GKV).
- Chefarztbehandlung
- Einzelzimmer in der Klinik
- Eine neue Methode der letzten Jahre
Finanziell:
- Beitragsrückerstattung ohne Antrag: bis zu 6 Monatsbeiträge
- Franchise (Selbstbeteiligung) 300–1.200 €/Jahr bei einer Beitragsermäßigung von 20–40 %
- Steuerabzüge (vollständig von der Steuerbemessungsgrundlage abzugsfähig)
Гибкость:
- Wählen Sie nur die Dienste aus, die Sie benötigen.
- Sie können die Tarife innerhalb des Unternehmens ohne erneute ärztliche Untersuchung ändern.
- Individuelle Gegebenheiten (zum Beispiel ist es ohne Psychotherapie günstiger)
Wann ist eine staatliche Versicherung besser?
In den meisten Fällen ist GKV für Unternehmer mit Familie rentabler.
GKV ist die richtige Wahl für Sie, wenn:
Familie: Nicht erwerbstätiger Ehepartner und/oder Kinder (Ersparnisse 6000–8000 €/Jahr!)
Einkommen: Instabil oder mit der Absicht, die Konzentration zu verringern
Alter: 45+ Jahre (PKV-Kosten können erheblich sein)
Gesundheit: Es gibt chronische Krankheiten (PKV wird die Behandlung ablehnen oder verteuern).
Risiken: Vorhersagbarkeit der Beiträge bevorzugen
Reale Einsparungen von GKV (Beispiele 2026)
- GKV: 1032 €/Monat (kostenlos für Familien!)
- PKV: ~1600 €/Monat (500 € für Sie + 400 € für Ihren Ehepartner + 350 € für Ihre Kinder)
- GKV-Ersparnis: 567,5 €/Monat = 6810 €/Jahr
- GKV: 871 €/Monat (Familienfrei)
- PKV: ~1450 €/Monat (650 € für Sie + 550 € für Ihren Ehepartner + 250 € für Ihr Kind)
- GKV-Ersparnis: 579 €/Monat = 6950 €/Jahr
- GKV: 528-1231 €/Monat (wächst mit dem Einkommen!)
- PKV: 850 €/Monat (fest, unabhängig vom Einkommen)
- In einem schlechten Jahr: GKV = 528 €, PKV = 850 € → Ersparnis von 322 €/Monat (GKV)
- In einem guten Jahr: GKV = 1231 €, PKV = 850 € → PKV-Ersparnis 381 €/Monat
Но! Der Schutz vor Einkommensrückgängen ist von unschätzbarem Wert.
Wesentliche Vorteile von GKV
Finanzielle Sicherheit:
- Die Beiträge verringern sich mit dem Einkommen (automatisch!).
- Mindestens nur 270 €/Monat für Geringverdiener
- Die Familie ist unabhängig vom Einkommen kostenlos versichert.
- Eine Rückkehr aus PKV vor dem 55. Lebensjahr ist möglich (schwierig, aber möglich).
Ähnliche Preise:
- Kostenlose Familienversicherung (familyinsurance Familienversicherung) für:
- Arbeitsloser Ehepartner
- Kinder unter 25 Jahren (bis zu 23 Jahren, wenn sie nicht studieren)
- Selbst wenn es 5 sind, ist alles kostenlos!
Vorhersagbarkeit:
- Kennen Sie das Maximum: 1261 €/Monat (wird nicht höher sein)
- Wir prognostizieren ein Wachstum von ca. 3-5 % pro Jahr.
- Keine bösen Überraschungen im Krankheitsfall (Ihre Prämie wird nicht erhöht).
Soziale Garantien:
- Krankengeld: 70 % des Gehalts ab dem 43. Tag
- Mutterschaftsgeld: 13 €/Tag
- Rehabilitation (Reha): vollständig abgedeckt
- Kurbehandlung: teilweise bezahlt
Wie man von GKV auf PKV umsteigt: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Dauer: ca. 2–4 Monate
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Kosten: 0 € (vermittlungsfrei)
Schritt 1. Vorläufige Beurteilung (ca. 1 Woche)
Der Übergang ist in der Regel gerechtfertigt, wenn:
- Sie sind jünger als 45 Jahre;
- keine schwerwiegenden chronischen Erkrankungen;
- Kein arbeitsloser Ehepartner/Erweiterte Familienangehöriger in Ihrer Versicherung;
- Das Einkommen ist durchweg hoch;
- Sie verstehen, dass es nach dem 55. Lebensjahr fast unmöglich ist, zum GKV zurückzukehren.
Wenn auch nur bei einem einzigen Punkt Zweifel bestehen, muss die Entscheidung sorgfältig abgewogen werden.
Schritt 2: Kontaktieren Sie einen unabhängigen Makler
Reichen Sie Ansprüche nicht direkt bei den Versicherungsgesellschaften ein: Ablehnungen werden im HIS-System vermerkt und erschweren weitere Versuche.
FINBER arbeitet für den Kunden kostenlos – unsere Provision wird von der Versicherungsgesellschaft gezahlt.
Schritt 3. Dokumente sammeln (1–2 Wochen)
Weitere Dokumente:
- Reisepass oder Personalausweis
Einkommensnachweis (optional und unternehmensabhängig):
- Einkommensteuerbescheid der letzten 2 Jahre
- BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) – aktuelles Jahr
- Geschäftskontoauszüge für 3-6 Monate
Medizinische Dokumente:
- Krankenversicherungsbescheinigung (aktuelle GKV-Police)
- Patientenakte (Krankenakte) für die letzte 10 Jahre
So beantragen Sie die Anfrage:
- Rufen Sie Ihre Krankenversicherung an.
- Anfrage „Patientenakte der letzten 10 Jahre“
- Per Post oder im Büro erhalten (kostenlos)
Warum das?
Ärzte verschreiben manchmal Fehldiagnosen (Sie haben beispielsweise „Depression“ notiert, obwohl Sie einfach nur eine Woche lang schlecht geschlafen haben). Diese Fehler werden die Kosten des PKV erheblich beeinflussen oder zu einem Ausfall führen. Fehler in der Arztpraxis korrigieren vor der Einreichung bei PKV!
Schritt 4. Medanket und anonyme Anfragen (1–2 Wochen)
4.1. Füllen Sie einen ausführlichen Gesundheitsfragebogen aus.
Sei so ehrlich wie möglich:
- Alle Arztbesuche für 5 Jahre (selbst eine Erkältung, falls Komplikationen auftreten würden)
- Alle Operationen und Krankenhausaufenthalte für 10 Jahre
- Chronische Erkrankungen (Diabetes, Asthma, Allergien, Migräne usw.)
- Psychotherapie (Jegliche Besuche bei einem Psychologen/Psychiater!)
- Regelmäßige Medikamente
- Verletzungen (Rücken, Knie, Gelenke)
- Zahnheilkunde (Implantate, Kronen)
- Geplante Operationen
NICHTS VERSTECKEN!
Im Falle eines Versicherungsfalls prüft PKV dies. Ihre gesamte GeschichteWenn sie eine Lüge entdecken:
- Der Vertrag wurde gekündigt.
- Sie erstatten die Beiträge nicht zurück (wir zahlen seit Jahren vergeblich!)
- Sie werden die Behandlung nicht bezahlen.
- Sie könnten wegen Betrugs verklagt werden.
Besser alsLieber 10-30 % mehr für Ehrlichkeit ausgeben, als durch Krankheit alles zu verlieren.
4.2. Wir senden anonyme Anfragen
FINBER ohne Ihren Namen sendet einen Fragebogen an 5-10 große Versicherungsgesellschaften.
Als Antwort erhalten Sie:
- genaue Gebühren und Bedingungen;
- mögliche Zuschläge oder Ausnahmen;
- Liste der Ablehnungen (ohne Erfassung im HIS).
Gültigkeitszeitraum des Angebots: 1-3 Monate
Schritt 5. Preise vergleichen (ca. 1 Woche)
Wichtigste Kriterien:
Ambulante Leistungen (ambulante Behandlung):
- 100% Kostenerstattung für Arztbesuche
- Freie Arztwahl (freie Arztwahl)
- Heilpraktiker (Alternativmedizin): mindestens 500 €/Jahr
- Hilfsmittel: Krücken, Rollstühle usw.
Stationäre Leistungen (stationäre Behandlung):
- Chefarztbehandlung (Chefarztbehandlung)
- Ein- oder Zweibettzimmer (Einzel-/Doppelzimmer)
- Freie Krankenhauswahl
- Rooming-in (wenn Ihr Kind im Krankenhaus ist, können Sie bei ihm/ihr bleiben)
Zahnleistungen (Dentistry):
- Minimum 70-80 % für Implantate, Kronen, Brücken
- 100% zur vorbeugenden Instandhaltung (Reinigung, Inspektionen)
- Keine Summenbegrenzung von 4-5 Jahren (keine Betragsbegrenzung)
Psychotherapie (Psychotherapie):
- Minimum 30-50 Sitzungen pro Jahr
- Abdeckung von analytischer, verhaltenstherapeutischer und tiefenpsychologischer Therapie
Zusatzleistungen:
- Kurleistungen (Sanatoriumsbehandlung)
- Auslandsschutz (Schutz im Ausland – wichtig für Reisen!)
- Vorsorgeuntersuchungen (Verhütung)
Finanzielle Aspekte:
- Selbstbeteiligung (Franchise): 0, 300, 600, 1200 €/Jahr
- Bei einem Selbstbehalt von 1200 € → ist der Beitrag um 20-40 % niedriger, nDie ersten 1200 € der Behandlungskosten tragen Sie selbst.
- Beitragsrückerstattung – BRE (Rückerstattung der Beiträge bei Nichtvorlage eines Antrags):
- Erhalten Sie bis zu 1-6 Monatsraten zurück!
- Altersrückstellungen (Rentensparen, gesetzlicher Zuschlag – obligatorisch 10 % der Beiträge):
- Ein Teil des Beitrags dient der Reduzierung zukünftiger Beiträge.
- Beitragsanpassungen (Wachstumsgeschichte):
- Wie oft hat das Unternehmen in den letzten 10 Jahren die Prämien erhöht?
- Durchschnittliches Wachstum: 3–5 %/Jahr = gut, 7–10 %/Jahr = schlecht
- Beitragsentlastung im Alter (optionaler Block)
- Nach Erreichen des festgelegten Alters wird der Versicherer reduziert Ihre monatlichen Zahlungen unter Verwendung zuvor angesparter Gelder. Bezahlte Zusatzoption.
TIPP: Vergleichen Preis-Leistungs-Verhältnis (Preis-Qualität). Finanztest und Stiftung Warentest verfügen über Bewertungen.
Schritt 6. Offizielle Einreichung (1–2 Wochen)
Wir reichen einen unterschriebenen Antrag mit vollständigen medizinischen Informationen und dem Versicherungsbeginn ein.
Mögliche Lösungen seitens der Versicherung:
- bedingungslose Akzeptanz;
- Annahme mit Aufschlag oder Ausnahmen;
- Ablehnung.
Schritt 7. Beendigung des GKV (2 Monate vor dem Übergang)
Die reguläre Kündigungsfrist beträgt zwei Monate, bis zum Ende des Monats.
Sie müssen eine schriftliche Kündigung senden und eine Bestätigung des Austritts erhalten.
Schritt 8. PKV-Aktivierung
Ab dem Startdatum:
- Die automatische Abbuchung der Beiträge ist eingerichtet;
- Die Arztrechnungen sind zunächst von Ihnen selbst zu begleichen;
- anschließend bei der Versicherung zur Kostenerstattung eingereicht.
Bewahren Sie alle Belege auf – Spenden und einige Ausgaben sind steuerlich absetzbar.
Endgültiger Abgabetermin: in der Regel 1-2 Monate aktive Verfahrensdauer zuzüglich der GKV-Benachrichtigungsfrist
Ist es möglich, von PKV nach GKV zurückzukehren?
Es ist sehr schwierig, manchmal unmöglich.
Wenn eine Rückkehr UNMÖGLICH ist:
- Sie sind 55 Jahre oder älter.
- Das Gesetz ist praktisch verbietet Rückkehr zum GKV nach 55
- Ausnahmen: weniger als 2 % der Fälle (Extremsituationen)
- Warum? Der Staat möchte nicht, dass junge Menschen in PKV sind und alte (teure) Menschen in GKV zurückkehren.
- Sie bleiben selbstständig mit Einkommen
- Solange Sie ein Unternehmer mit Einkommen sind, nein. Versicherungspflicht (Pflichtversicherung)
- Ohne Versicherungspflicht ist eine Rückgabe nicht möglich
- Sie erhalten Bürgergeld (ehemals Hartz IV)
- Jobcenter bezahlt Ihre PKVohne Konvertierung in GKV
- Das ist eine Falle: Man ist arm, wohnt aber trotzdem im teuren PKV.
3 legale Wege zurück zu GKV
1. Der Übergang zur Selbstständigkeit ist die praktischste Option.
Funktioniert, wenn Sie unter 55 Jahre alt sind und Sie Schließen Sie Ihr Geschäft und Sie finden eine reguläre Stelle mit einem Gehalt unterhalb der Versicherungspflichtgrenze (ca. 77400 € brutto pro Jahr im Jahr 2026). Es muss sich um eine Vollzeitstelle handeln, üblicherweise mit etwa 20 Stunden pro Woche. Die Versicherungspflicht bei der GKV beginnt mit dem ersten Arbeitstag. Nach Erhalt der Bestätigung müssen Sie innerhalb von ca. zwei Wochen einen Antrag auf Austritt aus der PKV stellen. Der Nachteil ist der Verlust der angesammelten Altersrückstellungen, der Vorteil hingegen eine deutliche Reduzierung der monatlichen Beiträge.
2. Anmeldung als arbeitslos mit Anspruch auf ALG II/Bürgergeld
Geeignet für Personen bis zum Alter von 55 Jahren, sofern Sie Ihre selbstständige Erwerbstätigkeit vollständig aufgegeben haben. Bei Bewilligung der ALG II meldet Sie die Arbeitsagentur automatisch bei der GKV an und übernimmt Ihre Beiträge.
3. Langfristiger Rückgang der offiziellen Einnahmen
Theoretisch ist dies möglich, wenn das Einkommen auf ein bestimmtes Niveau sinkt. Einkommensgrenze für die Familienversicherung Dauert dies mindestens zwölf Monate an, kann eine obligatorische Versicherung bei der GKV erforderlich werden. In der Praxis ist dies die riskanteste Option: Die PKV-Beiträge müssen während dieses Zeitraums vollständig entrichtet werden, und es gibt keine Übergangsgarantie – die Entscheidung hängt von der Beurteilung der Versicherungs- und Finanzbehörden ab.
Häufig gestellte Fragen
Hängt von Alter und Gesundheitszustand ab.
Beispiele (durchschnittliche, gute Bewertung):
- 30 Jahre alt, gesund: 480-580 €/Monat
- 35 Jahre alt, gesund: 500-650 €/Monat
- 40 Jahre alt, gesund: 580-750 €/Monat
- 45 Jahre alt, gesund: 680-880 €/Monat
- 50 Jahre alt, gesund: 750-980 €/Monat
Mit Vergünstigungen (chronische Krankheiten): + 10-50%
Mit Ausnahmen (z. B. Psychotherapie): Die Kosten sind niedriger, aber ein Teil ist nicht abgedeckt.
21,5 % des Einkommens (14,6 % Grundbeitrag + 2,9 % durchschnittlicher Zusatzbeitrag + 4,0 % Pflege)
Beispiele:
- Einkommen 2000 €/Monat: 342 €/Monat
- Einkommen 3000 €/Monat: 513 €/Monat
- Einkommen 4000 €/Monat: 684 €/Monat
- Einkommen ab 5812 €/Monat: 1261 €/Monat (maximal!)
Minimum: 270 €/Monat (bei einem Einkommen von 1318 €/Monat)
Formel:
Für die Einsamen:
- Bei einem Einkommen > 60000 €/Jahr → PKV ist profitabler. (Einsparung von 200-700 €/Monat)
- Bei einem Einkommen unter 40000 €/Jahr → GKV ist profitabler.
Für die Familie (Ehepartner + Kinder):
- GKV ist fast immer profitabler. (kostenlos für Familien!)
- Ausnahme: Der Ehepartner arbeitet separat und hat ein hohes Gehalt.
Fast unmöglich.
Ausnahmen (weniger als 2 % der Fälle):
- Umzug in ein anderes EU-Land + Rückkehr mit Arbeitsstelle (sehr schwierig)
- Heirat mit einem EU-Bürger + Familienversicherung
Altersrückstellungen sind der obligatorische Teil Ihrer PKV-Beiträge, der aufgeschoben wird, um die Beiträge im Alter zu reduzieren.
Beispiel:
- Sie zahlen 600 €/Monat in PKV.
- ~60€ (10%) gehen an Altersrückstellungen
- Nach 15 Jahren beträgt der angesammelte Betrag: 60 € x 12 Monate x 15 Jahre = 10800 €.
Beim Verlassen von PKV:
- Sie werden diese 10800€ verlieren (sie werden sie nicht zurückerstatten!).
- Im Ruhestand wird der GKV teurer sein als der PKV mit Ersparnissen.
Ausnahme:
Bei einem Wechsel zu einer anderen PKV (Gesellschaft) werden die Altersrückstellungen (teilweise) übertragen.
Aber beim Wechsel zu GKV – du verlierst komplett.
Beitragsentlastung im Alter – Mehr Eine Option im PKV zur Reduzierung der Rentenbeiträge. Sie können Ihre Beiträge in jungen Jahren teilweise erhöhen und erhalten dann nach Erreichen eines bestimmten Alters (z. B. 60–67) eine Beitragsreduzierung.
Diese Option ist nicht obligatorischEs ist jedoch eine der wenigen Möglichkeiten, die PKV-Beiträge im Alter zu reduzieren.
Ja.
Regel: Wenn Sie in PKV sind, Ihre Familie kann nicht in der kostenlosen Familienversicherung GKV sein.
Optionen:
- Die ganze Familie in PKV (teuer: jeder zahlt separat)
- Sie sind im PKV, Ihre Frau arbeitet – sie hat ihr eigenes GKV (Kinder können in der Familienversicherung mitversichert werden, wenn Ihr Einkommen ihr Einkommen nicht übersteigt)
- Die ganze Familie bei GKV (Die Familiensteuer ist befreit, aber Sie zahlen entsprechend Ihrem Einkommen), wenn Ihr Ehepartner arbeitslos ist. Wenn Ihr Ehepartner erwerbstätig ist, zahlen Sie Ihre eigene Familiensteuer und Ihr Ehepartner zahlt seine eigene Familiensteuer.
PKV-Beiträge NICHT verringern wenn das Einkommen sinkt!
Beispiel:
- Sie sind im PKV-Tarif und zahlen 650 €/Monat.
- Das Einkommen sank von 60.000 € auf 25.000 € pro Jahr (Krise).
- Der Beitrag beträgt weiterhin 650 €/Monat (unabhängig vom Einkommen!).
Was zu tun ist:
- Erfragen Sie bei der PKV den Notlagentarif:
- Mindestpaket an Dienstleistungen
- Reduzierung des Beitrags auf ca. 200-300 €/Monat
- Aber die Qualität ist wie bei GKV.
- ODER Rückkehr zur GKV (wenn Sie unter 55 Jahre alt sind und Versicherungspflicht haben)
Bei der GKV: Der Beitrag wird automatisch auf 21,5 % des neuen Einkommens reduziert.
Hängt vom Tarif ab.
Typische Bedingungen:
- Gute Konditionen: 30-50 Sitzungen pro Jahr, manchmal bis zu 100
- Durchschnittliche Preise: 20-30 Sitzungen
- Günstige Preise: 10-20 Sitzungen ODER gar keine Sitzungen
Wichtig:
- Prüfen Sie, welche Methoden abgedeckt werden:
- Verhaltenstherapie – in der Regel ja
- Tiefenpsychologie (Tiefenpsychologie) - in der Regel ja
- Psychoanalyse (Psychoanalyse) - manchmal begrenzt
- Paartherapie - normalerweise keine
Hinweis: Wenn Ihnen eine Psychotherapie wichtig ist, wählen Sie einen Behandlungsplan mit mindestens 40 bis 50 Sitzungen.
Möglich, aber schwierig.
Bedingungen (Gesetz § 10 SGB V):
- Kinder können in der Familienversicherung GKV bleiben, wenn:
- Der zweite Elternteil arbeitet ebenfalls bei GKV.
- Und sein Einkommen ist höher als Ihr Einkommen (Elternteil in PKV).
Wenn Sie ein ganzes Jahr lang keinen Arzt aufgesucht haben, erstattet Ihnen PKV einen Teil Ihrer Beiträge zurück!
Typische Bedingungen:
- 1 Jahr ohne Schadensfälle: 1-2 Monatsraten zurück
- 2 Jahre in Folge: 2-3 monatliche Zahlungen
- 3 aufeinanderfolgende Jahre: bis zu 4 monatliche Raten
Beispiel:
- Gebühr: 550 €/Monat
- Ich war zwei Jahre in Folge nicht krank.
- Rückerstattung: 4 × 550€ = 1650€!
ABER:
- Wenn Sie sich mindestens einmal beworben haben (auch nur wegen einer Erkältung), wird die Rückerstattung zurückgesetzt.
- Lohnt es sich, eine Krankheit für ein Comeback in Kauf zu nehmen? Nein! Gesundheit ist wichtiger.
LifeFac:
- Begleichen Sie kleinere Ausgaben (bis zu 500 €/Jahr) selbst, reichen Sie keine Rechnungen ein.
- Bei größeren Ausgaben (Operationen usw.) – beantragen Sie eine Kostenerstattung und behalten Sie so die Rückerstattung der Beiträge.
Versicherungspflichtgrenze = die Grenze der obligatorischen Versicherung für Arbeitnehmer.
In 2026: 77400 €/Jahr (6450 €/Monat brutto)
Wie funktioniert es:
- Gehalt unter 77400 € → muss in der GKV (Versicherungspflicht) stehen
- Gehalt über 77.400 € → Sie können zu PKV gehen.
Für Unternehmer:
- Nicht zutreffend! (Sie können jederzeit zwischen GKV und PKV wählen.)
ABER: Diese Grenze ist wichtig für zurück zu GKV:
Wenn Sie eine Stelle mit einem Gehalt bekommen unter 77400 € – Rückkehr zu GKV
Ja, aber nur wenn:
- Ihr Gehalt über 77400 €/Jahr
- Du warst bereits vor deiner Anstellung bei PKV.
Wenn das Gehalt niedriger ist:
- Sie verpflichtet Rückkehr zur GKV (Versicherungspflicht)
Für Unternehmer:
- Sie können kombinieren Gewerbe und Beschäftigung
- Wenn die Erwerbstätigkeit das Haupteinkommen darstellt + Gehalt < 77.400 € → verpflichtet gegenüber GKV
- Wenn Ihr Haupteinkommen aus Ihrem Unternehmen stammt → Sie können in PKV übernachten.
Der Arbeitgeber zahlt den PKV:
- Die Hälfte des Beitrags (maximal 496,97 €/Monat im Jahr 2026) und Pflege 104,63 €/Monat, oStahl, bezahle es selbst
Sie haben 4 Möglichkeiten:
- Tarifänderung innerhalb der PKV
- Wechseln Sie zu einem günstigeren Tarif beim selben Anbieter.
- Keine erneute ärztliche Untersuchung! (gesetzliches Recht gemäß § 204 VVG)
- Altersrückstellungen speichern
- Nachteile: Weniger Leistungen (z. B. keine Psychotherapie)
- Wechsel zu anderer PKV
- Vergleichen Sie Angebote anderer Versicherungsgesellschaften.
- Bei einer erneuten ärztlichen Untersuchung (diese kann aufgrund von Alter/Krankheit abgelehnt oder erweitert werden).
- Altersrückstellungen werden teilweise übertragen (etwa 60-80%).
Nachteile: Sie werden einen Teil Ihrer Ersparnisse verlieren.
- Standardtarif oder Basistarif
- Gesetzlicher Mindesttarif (ähnlich dem GKV für Dienstleistungen)
- Standardtarif: für diejenigen, die vor 2009 im PKV waren, über 55
- Basistarif: für alle anderen
- Kosten: maximaler GKV (~1226 €/Monat im Jahr 2026)
Nachteile: Qualität = gleich wie GKV (die Vorteile von PKV gingen verloren)
- Rückkehr in die GKV
- Wenn Sie jünger als 55 Jahre sind, lesen Sie bitte den Abschnitt „Kann man von einem PKV zu einem GKV zurückkehren?“
- Wenn Sie über 55 sind, ist es nahezu unmöglich.
Tipp: Versuchen Sie zunächst Tarifwechsel (verlustfrei).
Das hängt von Ihrer Situation ab.
JA, wenn ALLE Bedingungen erfüllt sind:
- Sie bis zu 40-45 Jahre
- Ausgezeichnete Gesundheit (keine chronischen Krankheiten)
- Ein ODER der Ehepartner arbeitet getrennt (ohne Kinder) ODER die Kinder werden mit dem Ehepartner im GKV sein
- Einkommen stabiles Jahreseinkommen von über 50.000 €
- Siehst du?dass es für immer ist (eine Rückkehr nach dem 55. Lebensjahr ist schwierig und unmöglich)
- Bereit Kapital für den Ruhestand ansparen (500.000 €+)
NEIN, wenn mindestens einer:
- Sie 45 + Jahre (Die Beiträge nehmen rasant zu)
- Es gibt chronische Krankheiten (Sie werden es ablehnen oder verteuern)
- Arbeitsloser Ehepartner und/oder Kinder (Sie verlieren Ihre kostenlose Familienversicherung)
- Einkommen instabil (Die PKV-Beiträge sinken nicht, wenn das Einkommen sinkt!)
- Ich bin mir nicht sicher. 100% (Es ist besser, in GKV zu bleiben, mit der Option zurückzukehren)
Fazit
Die Wahl zwischen PKV und GKV ist Es geht nicht nur ums GeldBei dieser Entscheidung geht es um Folgendes:
- Ihre Lebensqualität während der Krankheit
- Finanzielle Sicherheit der Familie
- Genieße einen friedlichen Lebensabend ohne Angst vor Beiträgen
Goldene Regel:
Im Zweifelsfall im GKV bleiben. Die Rückkehr aus dem PKV ist fast unmöglich, aber der Aufenthalt im GKV ist immer möglich.
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Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren:
Per Email: info@finber.de
Telegramm: t.me/Finber_support