Es gibt viele Missverständnisse über die Schufa.
Die am häufigsten vorkommenden betrachten wir unten.
Was die Schufa ist und wie man sie beantragt, haben wir in diesem Artikel betrachtet.
🎈MYTHOS: Es ist besser, seine SCHUFA nicht allzu oft abzufragen.
🎁 WAHRHEIT: Viele Menschen in Deutschland wissen, dass man einmal im Jahr eine kostenlose Selbstauskunft beantragen kann. Viele vermuten zudem, dass eine solche Anfrage dem Schufa-Score schadet. Das stimmt nicht. Den Bonitätsscore verschlechtern spürbar nur Einträge wie Zahlungsausfälle oder viele Kreditanfragen in kurzer Zeit.
🎈MYTHOSEs ist von Vorteil, die Dienste von Unternehmen zu nutzen, die «Kredite ohne Schufa vermitteln».»
🎁 WAHRHEIT: Hier geht es um betrügerisch agierende Unternehmen. Eine Firma kann nicht einfach so Geld verteilen. Dem Kunden werden immer höhere Kreditkonditionen, die Zahlung von Sicherheiten oder ein Abenteuer aufgeschwatzt, bei dem die Gefahr besteht, sein Geld überhaupt nicht mehr wiederzusehen.
🎈MYTHOS: Im «Schufa» werden verlässliche Informationen präsentiert.
🎁 WAHRHEIT: Eine Kreditauskunftei ist keine offizielle oder staatliche Behörde, die verpflichtet ist, Daten auf ihre Richtigkeit zu überprüfen; sie verfügt schlichtweg nicht über die Mittel, um Fakten zu untersuchen, von denen sie keine Kenntnis hat. Vielmehr gleicht sie einer Sammelstelle für Informationen über Anwohner, die Kreditinstituten auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus ist die Agentur selbst von eben diesen Kreditinstituten und öffentlichen Verzeichnissen abhängig, soweit letztere verlässliche und genaue Informationen über Bürger liefern. Daher ist es möglich, dass der Bonitätsbericht einer Ratingagentur fehlerhafte Daten enthält, die auf falschen Informationen beruhen, welche von der berichtenden Organisation stammen. Die gute Nachricht ist, dass falsche Angaben in der Schufa-Datenbank gelöscht werden können, wenn man ihnen einen Löschungsantrag schickt🖊
🎈MYTHOS: Ein Eintrag in der Schufa-Datenbank bedeutet jahrelang ein ruiniertes Leben.
🎁 WAHRHEIT: Tatsächlich hat die Schufa keinen Zugriff auf persönliche Informationen von Bürgern, und dementsprechend können die folgenden Informationen nicht an Gläubiger übermittelt werden: Beruf, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Nationalität, Konfession, Mitgliedschaften, Einkommenshöhe, vorhandene Vermögenswerte und Ersparnisse. Die Hauptaufgabe der Schufa ist die Einhaltung des Datenschutzgesetzes.
❗❗❗WICHTIG, die eigene Schufa auf fehlerhafte Einträge zu überprüfen!
Einmal im Jahr kann man seine Schufa laut Gesetz kostenlos auf der Website der Agentur anfordern:
www.meineschufa.de
VIDEO-Anleitung wie kostenlos SCHUFA-Auskunft anfordern.