DAS WERDEN SIE IN DEUTSCHLAND AUF JEDEN FALL BEZAHLEN🇩🇪

Die Frage ist nur: „Wie viel?“.

In Deutschland gibt es ein Gesetz zur obligatorischen Krankenversicherung, das sowohl für Staatsangehörige des Landes als auch für diejenigen gilt, die eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland erhalten haben. Einerseits ist alles einfach, andererseits gibt es Nuancen 😉.

In Deutschland gibt es zwei Arten der Krankenversicherung:

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und private Krankenversicherung (PKV).

Befassen wir uns zunächst mit der gesetzlichen Pflichtversicherung (GVK), welche Vor- und Nachteile sie hat, wer geeignet ist und wer nicht.

Wir können sagen, dass die staatliche Versicherung (GVK) alle gleichgestellt hat: Jung und Alt, Arm und Reich, Gesund und Krank. Bei dieser Versicherung werden alle gleich behandelt und erhalten unabhängig von der Prämie die gleichen Leistungen.

Die GKV bietet zuverlässigen Gesundheitsschutz für fast 90 Prozent der Bevölkerung. Mehr als 70 Millionen Bürger sind hier versichert, um die beste medizinische Versorgung zu erhalten.

Solidarität als Prinzip

GKV funktioniert nach dem Prinzip der Solidarität: Die Beiträge hängen nicht von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Mitglieder ab und die medizinischen Leistungen sind für alle gleich. Derzeit erbringen etwa 100 bestehende Krankenkassen medizinisch notwendige Leistungen für ihre Mitglieder sowie für etwa 16 Millionen Familienangehörige, die zum Familientarif mitversichert sind. Somit ist das Grundprinzip der obligatorischen Krankenversicherung ist der Ausgleich der Solidarität zwischen Gesunden und Kranken, zwischen Hochverdienern und Geringverdienern, zwischen Jung und Alt, zwischen Alleinstehenden und Familien.

WICHTIG! Die Höhe des Beitrags zur gesetzlichen Krankenversicherung (GVK) ist einkommensabhängig und beträgt 14,6 % + Zusatzbeitrag (im Durchschnitt 0,8 – 1,2 % – je nach Unternehmen unterschiedlich).

GVK IST NUR FÜR SIE:

◾️Alle, die wenig verdienen.

◾️Personen, die sich nicht sicher sind, ob das Einkommen im Alter so hoch und stabil sein wird wie in der Jugend.

◾️Mitarbeiter.

◾️Studenten.

◾️Kinder und Ehegatten, die kein eigenes Einkommen haben.

Vorteile der gesetzlichen Krankenversicherung:

🔹Mindestbeitrag für Personen mit geringem Einkommen.

🔹 Für nicht erwerbstätige Ehepartner und Kinder ist kein Zuschlag erforderlich.

🔹 Guter Schutz bei langfristigem Verdienstausfall, zum Beispiel durch Krankheit oder Mutterschaftsurlaub.

🔹 Kann mit einer zusätzlichen Krankenversicherung ergänzt werden.

🔹 Für einen Arztbesuch müssen Sie nichts selbst bezahlen.

Nachteile der Gesetzlichen Krankenversicherung:

➡️Kein fester Beitragssatz: Je mehr Einkommen, desto höher der Beitrag.

➡️Einschränkung der Klinik- und Arztwahl. Manche Ärzte arbeiten lieber nur mit Privatpatienten zusammen, die über eine private Krankenversicherung verfügen.

➡️Wenn verschiedene Behandlungsmöglichkeiten möglich sind, wird die Wahl zugunsten der günstigeren Variante getroffen.

➡️Einige Leistungen sind in einem Mindestumfang in der Versicherung enthalten.

➡️Lange Wartezeit auf einen Termin bei einem hochspezialisierten Arzt.

Wenn die gesetzliche Krankenversicherung zu Ihnen passt, müssen Sie nur noch das für Sie geeignete Unternehmen auswählen.

Habe Fragen? Schreiben Sie in die Kommentare oder fragen Sie um Rat.

Valery Melech

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2 Antworten

  1. Hallo! Jetzt arbeite ich und bin staatlich versichert. Mein Arbeitgeber bezahlt für mich. Ich soll aber bald eine private Witwenrente erhalten, die bei etwa 300 Euro liegt. Dies wirkt sich auf meinen Versicherungsschutz aus, wenn ich weiter arbeite. Und wenn ich nicht mehr erwerbstätig bin, muss ich dann mehr zahlen, weil ich eine private Rente beziehe?

    1. Wenn Sie weiterhin arbeiten, hat dies keinerlei Auswirkungen auf Ihre gesetzliche Krankenversicherung.
      Die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung werden als Prozentsatz des Einkommens des Versicherten und seines Arbeitgebers ermittelt. In den meisten Fällen gelten Zahlungen aus der Lebensversicherung nicht als Einkommen und haben keinen Einfluss auf die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung.

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